8. Dezember 2017

Unsere Höfe

Krumbecker Hof

Seit über 10 Jahren wird auf dem Krumbecker Hof nach den strengen demeter-Richtlinien gewirtschaftet. 2016 übernimmt Lukas Nossenheim einen Teil des Betriebs und erfüllt sich einen Wunsch – er vergrößert die Rinderherde. Von Mitte April bis Oktober grasen nun 18 Rinder auf einer ruhigen Weide, umsäumt von Bäumen zwischen Pferdekoppel und Feldern. Den Winter verbringen sie im offenen Laufstall und fressen Heu und Heulage aus hofeigener Herstellung. Einmal in der Woche bekommen die Rinder Mineralfutter mit Getreide.


Galloway Hof Tobias Stein

Als sich nach der Wende die Gelegenheit bot den ehemaligen Hof seines Großvaters zurückzukaufen, zögerte Tobias nicht lange. Seitdem hat sich auf dem Hof viel getan: Ökologisch Landwirtschaft, ein kleiner Reiterhof und natürlich die Rinderzucht gehören nun fest zu seinem Hof. Für seine ganzjährige Weidehaltung in Klein Trebbow suchte er sich robuste Rinder aus, die mit Winterkälte zurechtkommen: Die schottischen Galloways.


Landschaftspflegehof Beild

Hier im malerischen Urstromtal bei Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein) grasen die Weiderinder von Bauer Olaf. Anfang der 90er beschließt er, mit der Rinderzucht zu beginnen und er kauft sich zwei schwarze Galloway aus Schottland. Im Laufe der Jahre werden es immer mehr. Mittlerweile grast eine stattliche Herde von über 110 Rindern auf seinem Landschaftspflegehof. Auch im Winter sind die robusten Rinder auf der Weide, und werden mit hofeigenem Heu und Heulage zugefüttert.


NABU Wallnau

Die Rinder aus dem Wasservogelreservat im Westen der Insel Fehmarn haben einen ganz besonderen Auftrag: Sie sorgen dafür, dass sich gefährdete Vogelarten im 300 ha großen Naturschutzgebiet wohl fühlen. Denn damit Bodenbrüter ihre Nester bauen können, muss das Gras kurz genug sein. Für diese Aufgabe eignen sich die genügsamen Galloways hervorragend: rund 90 Rinder packen unter Aufsicht von Bauer Olaf mit an und halten das ganze Jahr das saftige Inselgras auf vogelfreundlicher Höhe.


Gut Kerkow

Auf 100 Hektar Weidefläche betreuen Bauer Hannes und Rassmus vom Gut Kerkow (bei Berlin) ihre Aberdeen/Angusrinder. Die Tiere verbringen die meiste Zeit des Jahres auf der Weide. Die kalten Monate von Ende November bis Anfang März verbringen sie im großzügigen Laufstall. Die Tiere werden ausschließlich mit hofeigenem Futter versorgt. Seit 2009 wird auf dem Gut ökologisch gewirtschaftet. Auf die Frage, was Rinder für den Hof bedeuten, sagt Hannes: „Für einen gesunden Nährstoff-Kreislauf auf dem Hof sind Wiederkäuer unbedingt erforderlich. Außerdem sind wir mit Rindern aufgewachsen, daher kann ich mir Landwirtschaft nicht ohne Rinder vorstellen.“


Schäferei an der Wilsterau

Mitten in der Wilster Marsch in Schleswig-Holstein liegt die Schäferei von Frank und Christiane. Die Suffolk-Schafe grasen die wärmeren Monate auf insgesamt 13 Hektar saftigen Weiden. Dabei stehen ihnen verschiedene Grassorten zur Verfügung. Für den Winter lagert Frank hofeigenes Heu und Stroh ein. Neben der Heufütterung bekommen die Mutterschafe im Winter auch Gerste zugefüttert, damit die Lämmer genug Milch bekommen.

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