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Die Hofgemeinschaft Aschhorn an der Unterelbe

Auf der niedersächsischen Seite der Unterelbe, zwischen Stade und Wischhafen liegt die Hofgemeinschaft Aschhorn. Vor vier Jahren haben Moritz Morgenstern und seine Frau Lucie den Demeterhof von Moritz‘ Eltern übernommen, die ihn in den 80er Jahren auf Bio-Landwirtschaft und 1990 auf Demeter umgestellt haben.

Die Hofgemeinschaft Aschhorn ist der größte Betrieb mit dem wir zusammenarbeiten. Allerdings – und das ist das, worauf wir größten Wert legen – wird bis ins kleinste Detail wirklich herausragend gute Arbeit geleistet und Idealismus gelebt. Im neu eingeweihten Stall der Milchkühe werden die Tiere seit zwei Jahren von sogenannten „Melkrobotern“ gemolken, die ihnen die Möglichkeit geben, ihre Milch dann loszuwerden, wenn es ihnen selbst vom Tagesablauf her am angenehmsten ist. Für die Mitarbeiter:innen von Lucie und Moritz bedeutet das, dass sie die Arbeitszeit, die sie dadurch gewonnen haben, dass sich die Kühe praktisch selber melken dafür nutzen können, sich mit ihnen zu beschäftigen. „Kuscheln gehört zur Arbeitszeit“ fasst es Moritz ganz passend zusammen. Er kennt jede der 150 Kühe beim Namen und verbindet auch mit jeder Geschichten, die beim Hofrundgang aus ihm heraussprudeln.

Durch den neu gebauten Kuhstall und das kurz vorher eingeweihte „Kälberdorf“ gibt es auf dem Hof viel Platz für die Tiere. Im Winter haben sie in den großzügigen Laufställen mit Strohbett und offenen Laufhöfen viel Platz um sich bewegen zu können, im Sommer sind die Tiere jeden Tag auf der Weide und fressen auf dem artenreichen Dauergrünland der Hofflächen Gras und Kräuter. Der hohe Nordosten Niedersachsen ist mit seiner Marschlandschaft eine klassische Milchkuhgegend und mit ihrer rotbunten Milchkuhherde alter Zuchtrichtung (Doppelnutzung) hat die Hofgemeinschaft Aschhorn die richtige Kuh dafür gefunden, die natürlichen Bedingungen der Region in Milch und Fleisch umzusetzen und auf natürliche Art und Weise zu nutzen.