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Yaks von Astrid und Ulf

Über Umwege sind Astrid und Ulf zu ihrer heutigen Yakherde gekommen. Ulf ist eigentlich Tierarzt, und hatte irgendwann keine Lust mehr, nur noch Tiere in Großställen zu behandeln, er wollte eigene Rinder haben. Irgendwann erfuhr er, dass zwei trächtige Kühe zum Schlachthof gefahren werden sollten, und kaufte sie kurzerhand ab. Seine Frau Astrid freute sich über diesen Schritt – sie ist leidenschaftliche Pferdezüchterin und hieß die neuen Tiere Willkommen. Die ersten Rinder waren nun auf dem Hof.

2008 verkaufte der Rostocker und der Cottbusser Zoo seine Yak-Nachzucht. Die beiden waren neugierig, und kauften ihre ersten Yaks. Heute leben ihre 35 Tiere auf großzügigen Weiden in der Nähe von Schwerin, und halten Astrid und Ulf gut auf Trab.

Yaks benehmen sich nicht wie Rinder, sondern eher wie Ziegen. Sie klettern beim Klauenschneiden aus dem Fangstand, sie grunzen, und laufen bei Misstrauen einfach rückwärts (das machen Rinder nicht).